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Als Gründer ist das richtige Fundament an rechtlichem und steuerlichem Wissen unverzichtbar. Die falsche Rechtsform, steuerliche Fehler oder mangelnde Absicherung können dein Business gefährden. In Modul 3 unserer Gründerakademie 2025 bekommst du das kompakte Wissen, das du für einen erfolgreichen Start und nachhaltigen Geschäftserfolg brauchst.
Die Entscheidung für eine Unternehmensrechtsform ist eine der wichtigsten, die du als Gründer treffen musst. Sie beeinflusst deine Haftung, Steuerlast und den administrativen Aufwand maßgeblich.
Als Einzelunternehmer hast du volle Kontrolle, trägst aber auch das gesamte Risiko allein. Die GmbH hingegen bietet eine Haftungsbeschränkung auf dein eingesetztes Kapital, erfordert aber ein Mindestkapital von 12.500 €. Eine interessante Alternative mit geringerem Kapitalbedarf ist die UG (haftungsbeschränkt), die ab 1 € gegründet werden kann.
Expertentipp:
Die Wahl der Rechtsform sollte nicht nur nach der aktuellen Situation, sondern auch unter Berücksichtigung deiner mittelfristigen Geschäftsentwicklung getroffen werden. Ein Wechsel der Rechtsform ist später zwar möglich, aber oft mit erheblichem Aufwand verbunden.
Besonders wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Freiberufler und Gewerbetreibender. Diese Abgrenzung hat weitreichende Konsequenzen für deine steuerliche Behandlung und administrative Pflichten. Freiberufler (nach § 18 EStG) wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Journalisten sind von der Gewerbesteuerpflicht befreit, während Gewerbetreibende zusätzlich zur Einkommensteuer auch Gewerbesteuer zahlen müssen.
Das deutsche Steuerrecht für Gründer kann komplex erscheinen, lässt sich aber mit dem richtigen Wissen gut bewältigen. Besonders relevant ist die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG, die dir wesentliche Vereinfachungen bietet.
Für den Fall, dass du die Umsatzgrenze von 25.000 Euro überschreitest, ist ein strukturierter Wechsel zur Regelbesteuerung wichtig. Du musst das Finanzamt informieren, deine Rechnungen anpassen, mit Umsatzsteuervoranmeldungen beginnen und deine Buchhaltung entsprechend umstellen.
Die Buchhaltung für Selbstständige kann je nach Umfang deines Geschäfts unterschiedlich komplex ausfallen. Für die meisten Gründer ist die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) die einfachere Variante:
Basis ist das Zu- und Abflussprinzip: Einnahmen und Ausgaben werden erst bei tatsächlichem Geldfluss berücksichtigt
Geringerer Verwaltungsaufwand durch vereinfachte Dokumentationspflichten
Keine Pflicht zur Inventur oder Erstellung einer Bilanz
Als Selbstständiger bist du für deine Absicherung selbst verantwortlich. Die richtigen Versicherungen für Selbstständige sind daher ein essentieller Baustein deines Geschäftskonzepts.
Bei der Kranken- und Pflegeversicherung hast du die Wahl zwischen:
Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV): Beitrag richtet sich nach deinem Einkommen, Familienangehörige können kostenfrei mitversichert werden
Privater Krankenversicherung (PKV): Beitrag richtet sich nach Alter, Gesundheitszustand und gewünschten Leistungen
Die Betriebshaftpflichtversicherung ist für fast alle Selbstständigen ein Muss. Sie schützt vor Schäden, die im Rahmen deiner geschäftlichen Tätigkeit bei Dritten entstehen können. Für bestimmte Berufsgruppen ist eine Berufshaftpflichtversicherung sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Weitere wichtige Versicherungen umfassen:
Arbeitslosenversicherung für Selbstständige
Berufsunfähigkeitsversicherung
Betriebsunterbrechungsversicherung
Rechtsschutzversicherung
Expertentipp: Die Künstlersozialkasse (KSK) bietet Künstlern und Publizisten eine besonders günstige Möglichkeit der sozialen Absicherung. Als Mitglied zahlst du nur etwa die Hälfte der üblichen Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
Der Datenschutz für Unternehmer ist kein Thema, das du auf die leichte Schulter nehmen solltest. Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) können mit Bußgeldern von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden.
Als Unternehmer musst du sicherstellen, dass deine Datenverarbeitung den Grundsätzen der DSGVO entspricht:
Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz
Zweckbindung - Daten nur für festgelegte Zwecke verwenden
Datenminimierung - Nur notwendige Daten erheben
Richtigkeit - Daten aktuell halten
Speicherbegrenzung - Daten nicht länger als nötig aufbewahren
Integrität und Vertraulichkeit - Datensicherheit gewährleisten
Rechenschaftspflicht - Einhaltung der Prinzipien nachweisen können
Die technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOM) sind ein zentraler Bestandteil deines Datenschutzkonzepts und umfassen u.a.:
Zugangskontrolle: Wer darf auf welche Daten zugreifen?
Datenübertragungssicherheit: Verschlüsselung sensibler Daten
Löschkonzepte: Regelmäßiges Löschen nicht mehr benötigter Daten
In Deutschland musst du einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind oder dein Kerngeschäft in der Verarbeitung sensibler Daten besteht.
Ein effektives Forderungsmanagement ist für den Erfolg deines Unternehmens entscheidend. Nur wer seine Rechnungen pünktlich bezahlt bekommt, kann die eigene Liquidität sichern.
Wir klären in dem Modul , wie eine rechtssichere Rechnung aussehen muss welche Pflichtangaben unbedingt enthalten sein müssen.
Ein systematisches Mahnwesen hilft dir, ausstehende Zahlungen effektiv einzutreiben.
Deine Geschäftsideen, Produktentwicklungen und kreative Leistungen sind wertvoll und sollten geschützt werden. Hier erfährst du, wie du dein geistiges Eigentum effektiv schützen kannst.
Eine Markenanmeldung lohnt sich, wenn dein Firmenname, Logo oder deine Produkte ein Alleinstellungsmerkmal darstellen.
Das Urheberrecht entsteht automatisch mit der Schaffung eines Werkes und schützt Texte, Musik, Software, Fotografien und andere kreative Werke.
Die Aufbewahrungsfristen nach dem Handels- und Steuerrecht solltest du von Anfang an im Blick haben.
Trotz bester Planung kann es in der Selbstständigkeit zu Krisen kommen. Das Insolvenzrecht bietet strukturierte Verfahren, um mit Zahlungsunfähigkeit umzugehen. Als Insolvenzgründe gelten:
Zahlungsunfähigkeit: Unfähigkeit, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen
Drohende Zahlungsunfähigkeit: Voraussichtliche Unfähigkeit, zukünftige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen
Überschuldung: Bei juristischen Personen, wenn das Vermögen die Verbindlichkeiten nicht mehr deckt
Die Kleinunternehmerregelung gilt jetzt auch innerhalb der EU. Das bedeutet, dass du als Selbstständiger, der Geschäfte in anderen EU-Ländern tätigt, unter bestimmten Voraussetzungen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kannst.
Bei grenzüberschreitenden Geschäften musst du alle relevanten Umsätze, auch die aus dem Ausland, korrekt erfassen und dokumentieren. Dies hilft dir, die Umsatzgrenzen im Blick zu behalten und mögliche steuerliche Risiken zu minimieren.
Mit dem Modul 3 der Gründerakademie erhältst du das komplette Wissen zu rechtlichen und steuerlichen Grundlagen, das du für deine erfolgreiche Selbstständigkeit brauchst. Unsere Experten vermitteln dir praxisnahes Wissen, das du sofort in deinem Business umsetzen kannst.
Sichere dir jetzt deinen Platz in der Gründerakademie 2025 und starte deine Selbstständigkeit mit dem notwendigen Know-how. Unsere Teilnehmer bestätigen: Das richtige Wissen zu Beginn erspart später viel Zeit, Geld und Stress.
inklusive Zertifikat für das Amt
Sichere dir Zugriff auf alle Einzelmodule der Gründer-Akademie, regelmäßige Updates und News aus der Gründerwelt.
Unser Abo-Modell bietet dir Zugang zu allen Kursen zu einem monatlichen Festpreis.
Monatlich kündbar (12 Monate Mindestlaufzeit)
39 Euro pro Monat oder
395 Euro im Jahr
Sehr informationsreich und nicht langweilig erklärt. Man kommt sehr gut mit und fühlt sich nicht gestresst. Vielen Dank!
Das Erstgespräch bei Daniel war sehr hilfreich und aufschlussreich für mich, freue mich auf jede weitere Zusammenarbeit. Seine positiv bestärkende Art hat mir sehr gefallen. Update 12/25: Nun war ich auch im Coaching und bin sehr überzeugt von Daniels Arbeit! Werde Ihn weiterempfehlen und bin Dankbar für so einen smoothen Start in die Selbstständigkeit!
Ich hatte mit Daniel ein wirklich inspirierendes Erstgespräch zur Unternehmensgründung – er hat mich super kompetent und einfühlsam beraten, genau auf meine Situation eingehend und mit praktischen Tipps, die sofort umsetzbar sind. Seine positive Energie und das echte Interesse an meinem Projekt haben mir gezeigt, dass hier der Gründer im Mittelpunkt steht. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!
Ich habe mich wegen Fragen zu möglichen Förderungen an Daniel gewandt und er war so lieb, mir (komplett kostenlos!) ein ganzes Video aufzunehmen, in dem er mir meine Möglichkeiten aufgezeigt und mir gleichzeitig Mut gemacht hat, da meine Möglichkeiten sehr begrenzt sind. Sein Fachwissen, gepaart mit Empathie haben mir sehr weitergeholfen, keine 0815-Antwort, sondern wirklich individuell - vielen lieben Dank!
Das kostenlose Beratungsgespräch konnte schon noch wenigen Tagen flexibel online erfolgen und war sehr freundlich und hilfreich.
Das Gespräch war wirklich sehr nett, informativ, hilfreich und kompetent Hoffnung gebend.